Rückblick auf den Tiertherapeutentreff 05.06.2019

Tiertherapeutentreff 5.3.2019

Thema: Verhalten – Stress und Angst

Im kleinen Kreis haben wir uns getroffen

  • Katrin Schuster – Verhaltenstherapeutin
  • Eveline Küenzler – Tierkinesiologin
  • Cornelia Käser – Hypnotherapeutin
  • Tamara Jochim – Tierpsychologin
  • Franziska Benz – Tierheilpraktikerin MAN – BTS zertifiziert
  • Sandra Boucek – Tierheilpraktikerin HOM – BTS zertifiziert
  • Sandra Fust – Tierheilpraktikerin TEN – BTS zertifiziert

Katrin Schuster als Tierpsychologin eröffnete uns einen kleinen Einblick in die «Stimmen in unserem Kopf»

  • Das Gehirn ist komplex, die Zusammenarbeit noch viel komplexer. Manchmal hilft es, von dieser Komplexität zurückzutreten und sich durch einfache Verknüpfungen einen stabilen Zugang zu den Themen zu verschaffen.
  • Der Thalamus – Pförtner, Türvorsteher
  • Der Hippocampus – Sekretär und Aktenverwalter
  • Die Amygdala – Alarmanlage, das hysterische Huhn, himmelhochjauchzend und zu tode betrübt
  • Der Hypothalamus – die Melde-Zentrale des Körpers
  • Das Grosshirn – Schlaubi Schlumpf, super schlau aber nur eingeschränktes Mitspracherecht.
  • Das Kleinhirn, Cerebellum – Bewegungszentrum und Motoriker, sorgt dafür, dass Routineabläufe, ohne nachzudenken möglich werden.
  • Jede Hirnregion hat gesonderte Aufgaben und kann mit typischen Sprüchen charakterisiert werden. Diese Sprüche durften am Ende zugeordnet werden, um das Gelernte zu festigen.

Das Thema wurde mit spannenden Berichten aller Therapeuten und sich daraus ergebenden Diskussionen untermalt. Im Bereich Medical-Training konnten wir die Inhalte sogar noch praktisch angehen: Ein kleiner Chihuahua-Mischling, der sich nicht von Fremden anfassen lässt, schnappt und beisst. Auf einem kleinen Podest, das er zuvor positiv kennen lernen durfte, liessen sich schon erste Konfliktsignale erkennen, wenn die Tierpsychologin Katrin nur daran dachte in seine Nähe zu kommen. Gespannt beobachteten alle Therapeuten das Geschehen und kommentierten die Signale, die erkennbar wurden. Mit Zeit und Raum die der kleine Hund erfuhr und nach mehreren kurzen Etappen der Annäherung, war es Katrin möglich den Kleinen am ganzen Körper zu streicheln, ohne Stress bei dem Hund auszulösen.

Es dauerte überhaupt nicht lange, zeigte aber eindrücklich, dass dieser Hund wohl einfach bisher die Erfahrung machen musste, dass fremde Personen seine Grenzen nicht respektieren. Wenn seine Grenzen geachtet werden, fasst er Vertrauen und kann auch mehr zulassen.

Am Ende waren wir uns einig, ein Satz hob die Inhalte perfekt ins richtige Licht:

Egal bei welcher Behandlungstechnik, es geht im Grunde immer um ACHTSAMKEIT!

 

Katrin Schuter 12.06.2019

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Die nächsten TREFFEN:

Do 5.9.2019 Thema Atemwege, von Husten bis Lungenentzündung
Fr 6.12.2019 Thema Gelenkerkrankungen Entzündung bis Degeneration

Rückblick auf den Tiertherapeutentreff 5.3.2019

Tiertherapeutentreff 5.3.2019

Thema: Parasiten Prävention, natürliche Optionen

Im kleinen Kreis haben wir uns getroffen

  • Katrin Schuster – Verhaltenstherapeutin
  • Simana Studer – EbiPharm Bereich Tierheilmittel
  • Franziska Benz – Tierheilpraktikerin MAN – BTS zertifiziert
  • Sandra Boucek – Tierheilpraktikerin HOM – BTS zertifiziert
  • Sandra Fust – Tierheilpraktikerin TEN – BTS zertifiziert

 

Wir alle durften an diesem Abend unseren Beitrag Leisten und neues lernen, natürlich kam der gemütliche Teil auch nicht zu kurz.

Katrin Schuster als Dozentin unter anderem auch für Parasitologie in unserem Hause zeigte die Zoologie der Zecken auf hier kurz aus dem Kopf einige spannende Fakten: (ohne gewähr auf korrekte wiedergabe)

  • Zecken fressen nur 3x Blut jedes Mal vor einem Entwicklungsschritt (Ei – Larve -> Nyphe -> Erwachsene Zecke) 2x Aufnahme von Erreger 2x Übertragung möglich
  • Männchen sind nur zur Fortpflanzung (fressen nur 2x)
  • Erst nach der ersten Blutmahlzeit ist die Zecke infektiös
  • geht eine Zecke als Träger an ein Reh werden darin enthaltene Boerllien neutralisiert (Studie: https://www.jagdverband.de/content/mit-reh-und-hirsch-gegen-borreliose)
  • Eine Zecke legt 1000-18000 Eier

Sandra Fust hat einige Infos zusammengetragen und weist auf die Webseiten www.zecke.ch hin

Einig sind sich alle, dass die chemische Zeckenabwehr leider auch viele Nebenwirkungen zeigt egal ob Pipette – Halsband – oder Kautabletten von einer Impfung bei Hunden würden wir eher abraten.

Hier finden sich Infos unter: www.blog.krauterbine.de/2017/04/1046/

Vielleicht wäre eine Forschung in umgekehrter Richtung ein Ansatz, nämlich warum gibt es Tiere, die nicht von Zecken befallen werden, was ist bei Ihnen anders?

In der Diskussion über alternative Möglichkeiten sehen alle, das vor allem immun geschwächt, kranke Tiere oder unter Stress stehende befallen werden, in allen Fällen haben wir eine andre Körperausdünstung. Hier wird auch der Ganzheitliche Ansatz gesehen.

Gesundheit & Ausgeglichenheit als Zecken Profilaxe

In diesem Bereich setzen die meisten alternativen Methoden an, mit denen alle von guten Erfahrungen und Rückmeldungen berichten.

Hier sind folgende Möglichkeiten vorhanden die entweder auf Geruchsveränderung, Nervenkorsett, oder dann direkt auf angriff des Citinpanzers der Zecken wirken.

  • Kräuter (Schwarzkümmel/Zystrose/Knoblauch/Rainfarn/Katzenminze/Lavendel/Rosmarin/Dalmatinische Insektenblume)
  • Öle (Schwarzkümmelöl, Kokosöl/fett/Neemöl/Eukalyptusöl/Zitronenöl/Graniol)
  • Steine (Bernstein besser ungeschliffen)
  • Energetische Optionen (EM-Bioresonanz-Apricus)
  • Homöopathie
  • Bierhefe
  • Babypuder / Kieselgur

Das in Apotheken angebotene Zecken Präparat:

Psorinum vet. comp. 50 ml Tropfen

Ist zwar natürlich, lässt aber allen klassischen Homöopathen die Haare zu berge stehen. Da bei Homöopathischer Dauereinnahmen Arzneimittelprüfungen durchlaufen werden. Hierzu macht uns Sandra Boucek auf einen Artikel im Schweizer Hundemagazin aufmerksam:

http://hundemagazin.ch/homoeopathisches-antizeckenmittel/

Franziska Benz fährt mit einem Zecken 3-er Packet bestehend aus EM-Zeckenhalsband, Bierhefe ins Futter sowie Sandra Fust’s Zeckenspoton aus Ätherischen Ölen.

Schwarzkümmelöl ist sehr verbreitet seit der Studie von Jugend forscht, hier besteht leider oft die Gefahr, das Zuviel verfüttert wird.

Sandra Fust 6.3.2019

 

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Die nächsten TREFFEN:

Mi 5.6.2019 Thema Verhaltens Auffälligkeiten, Stress – Aggression
Do 5.9.2019 Thema Atemwege, von Husten bis Lungenentzündung
Fr 6.12.2019 Thema Gelenkerkrankungen Entzündung bis Degeneration

 

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