Verhaltensberatung Tiere

Was ist Tierpsychologie:

Wenn das Normalverhalten eines Tieres bekannt ist, dann ist es möglich Verhaltensauffälligkeiten einzuordnen. Selten handelt es sich bei Fragestellungen um echte Verhaltensstörungen, meist zeigt ein Tier ein normales Verhalten, das aber im Zusammenleben mit dem Menschen unerwünscht und nicht akzeptabel ist.

Die Tierpsychologie kann durch verschiedene Techniken helfen, ein störendes Verhalten in gewünschte Bahnen zu lenken und Verhaltensstörungen aufzulösen.

Wichtig ist dabei jedoch, den Bedürfnissen der Tiere Rechnung zu tragen, nur so ist eine Verbesserung der Lebensqualität auf beiden Seiten der Partnerschaft dauerhaft gewährleistet.
Was macht der Therapeut:

Der Tierpsychologe forscht in einem intensiven Gespräch mit dem Tierhalter nach den Ursachen des störenden Verhaltens. Er prüft welche Einflüsse von innen (genetisch / krankheitsbedingt) und von aussen (Umwelt) das Verhalten des Tieres hervorrufen.

In Zusammenarbeit mit dem Halter werden Lösungskonzepte erarbeitet, um das Verhalten in gewünschte Bahnen zu lenken oder ganz aufzulösen.

Optimalerweise steht der Therapeut auch nach der Analyse für die Hilfestellung bei der praktischen Umsetzung der Massnahmen zur Verfügung. In folgenden Beratungsstunden kann so der Therapie- oder Trainingsplan jeweils an die aktuelle Situation angepasst werden, bis das gewünschte Ziel erreicht ist.


Wozu wird Tierpsychologie eingesetzt:

– Vorbeugende Optimierung der Lebensqualität von Tier und Mensch

– Lebensqualität wiederherstellen, Stressoren auflösen und damit das Zusammenleben zwischen Tier und Mensch harmonischer gestalten

– Nachhaltige Gewährleistung der Lebensqualität zum erreichen gesetzter Ziele im Zusammenleben mit dem Tier


Fallbeispiele:

Altdeutscher Schäferhundrüde Burle biss Halterin krankenhausreif

Burles Sinnesorgane funktionierten wegen früherer Misshandlung nur sehr eingeschränkt. In Schrecksituationen reagierte er aggressiv, um sich seiner Haut zu wehren. In gezieltem Training über einige Monate, wurde das Vertrauen zwischen Hund und Halter neu aufgebaut. Burle lebte bis an sein Lebensende noch viele Jahre glücklich mit seiner Halterin zusammen.

Zusammenführung zwischen Hund und Katze missglückt

Das Motto „das machen die unter sich aus“ ging schief. Der erste Kontakt endete in einer wilden Jagd, die Katzen versteckten sich auf dem Schrank und die Mischlingshündin war kaum noch zu bändigen.

Nach gezieltem Training mit der Hündin und einer Haltungsoptimierung für die Katzen brauchte es 3 Monate, bis Hund und Katze friedlich zusammenleben konnten. Dieses Beispiel steht für mehrere Fälle, mit ähnlichem Beginn und auch ähnlichem Ausgang.

Die Katze pieselt in die Wohnung und nutzt ihr Katzenklo nicht zuverlässig

Unsauberkeit im Katzenhaushalt ist eine häufige Fragestellung und die Ursachen hierfür sind vielfältig.

Oft reicht schon eine Optimierung der Haltungsbedingungen aus, um hier eine deutliche Verbesserung zu erreichen.

Finden Sie in einer Ganzheitlichen Verhaltensberatung heraus, ob auch das Zusammenleben zwischen Ihnen und Ihren Tieren harmonischer verlaufen kann. Sie erhalten eine individuelle und sehr ausführliche Beratung mit praktischer Hilfestellung.

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